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Italienaustausch 2016: Reisetagebuch

Jeweils zwei oder drei deutsche Schüler haben während der 8-tägigen Reise das Reisetagebuch für einen Tag geschrieben. Auf den Fotos sind sie zusammen mit ihren italienischen Partnern zu sehen, bei denen sie in Putignano oder den umliegenden Orten gewohnt haben.

 

Freitag,

11.3.2016

Flug Bremen-Stuttgart-Bari/ Besichtigung der Altstadt in Bari/ Castello Svevo, Kathedrale San Sabina und Basilika San Nicola/ Ankunft in den Gastfamilien

(Luca und Luis)

Unsere Reise begann schon sehr früh. Wir trafen uns um 4.50 Uhr am Gymnasium. Wir fuhren mit einem Bus zum Flughafen Bremen, wo wir dann eincheckten und uns in den Abflugbereich begaben. Uns wurde mitgeteilt, dass Probleme mit den Bremsen des Flugzeugs aufgetreten wären und wir in zwanzig Minuten weitere Informationen erwarten könnten. Zwanzig Minuten darauf versprach man uns wiederum weitere Informationen in zwanzig Minuten. Erst 50 min. nach Abflugzeit teilte man uns mit, dass unser Anschlussflug auf uns warte und wir voraussichtlich in 30 min flögen.
Wie schlussendlich versprochen, flogen wir dann und wurden am Stuttgarter Flughafen direkt von einem Bus von unserem Flugzeug zum nächsten gefahren, wo man schon sehnsüchtig auf uns wartete. Dann konnten wir unsere restliche Reisezeit beruhigt genießen.
Als wir dann in Bari ankamen, wartete schon ein Bus und eine Lehrerin auf uns, die uns in die Stadt brachte, wo wir zuerst eine kleine Pause hatten. Daraufhin sind wir zu einer Burg (Castello Svevo) gegangen, welche eine Art Museum war. Dort haben wir dann etwas über die Geschichte gelernt. Darauf haben wir zwei Kirchen besichtigt, eine davon ist war die St. Nicolas Kirche, die nicht nur in Apulien sehr berühmt ist. Als wir dann wieder in die Stadt zurück kamen, hatten wir noch etwas Freizeit um das erste Mal ein italienisches Eis zu essen. Schließlich saßen wir dann vollkommen fertig im Bus nach Putignano, und als wir dort ankamen begrüßten uns die Italiener mit einer großen Flagge und machten uns mit ihren Familien bekannt, welche uns super aufnahmen. Am Ende des Tages fielen wir alle vollkommen kaputt ins Bett.

Luis und Guiseppe

Luis und Guiseppe

Simona und Luca

Simona und Luca


 

Samstag,

12.3.2016

Schuletag/ Begrüßung in der Schule/ Papiermaché-Workshop/ Karnevals-Hallen Putignano/ Castellana Grotte

(Denise, Nele und Aylin)

Um sieben Uhr sind wir aufgestanden. Das Frühstück bestand aus Keksen und Milch. Um Viertel nach acht sind wir in der Schule angekommen, wo uns die italienischen Schüler herzlich begrüßt haben. Sie haben unter Anderem ein deutsches Lied für uns gesungen und uns in einer kleinen Präsentation die Gegend erklärt. Sie haben uns außerdem typisch italienische Rezepte vorgestellt und diese auf Deutsch erklärt. Danach haben wir deutschen Schüler uns mit dem Karneval beschäftigt und anschließend mit derselben Technik, mit der die Karnevalswagen hergestellt werden, Ballons mit Zeitungspapier beklebt. Dann haben wir die 10 m hohen Karnevalswagen in speziellen Hallen besichtigt und somit mehr über die Technik des Herstellens gelernt.
Nach dem reichhaltigen Mittagessen in den Familien sind wir mit den italienischen Schülern nach Castellana gefahren. Dort haben wir die Grotte besichtigt. Der Preis für den Flachwitz des Tages geht an Herrn Oelke mit der Aussage "Das ist aber grottig", als wir die Grotte betraten. Nach zwei Stunden und drei Kilometern haben wir viel über die Grotte gelernt. Sie ist bis zu 60 Meter tief, enthält viele kleine Gewässer aus Regenwasser und unter anderem haben wir dort Ton gefunden und kristallartige Gebilde gesehen.
Nachdem wir alles erkundet hatten, fuhren wir in die jeweiligen Familien und hatten kurz Zeit uns frisch zu machen. Dann ging es auch gleich weiter in eine Pizzeria in Noci, in der wir die meisten der sowohl deutschen als auch italienischen Schüler angetroffen haben. Dort haben wir verschieden Pizzen gegessen, sogar Nutella Pizza. Nach einer schönen und langen Nacht fuhren wir mit den Italienern nach Hause. Dabei mussten wir feststellen, dass in Italien weniger Wert auf das Anschnallen im Auto und allgemein die Verkehrssicherheit gelegt wird.

Mariagrazia und Denise

Mariagrazia und Denise

Nele und Marilina

Nele und Marilina

Aylin und Jenny

Aylin und Jenny


 

Sonntag,

13.3.2016

Familientag

(Falk, Kai und Sönke)

Der "Familientag" begann für jeden Schüler unterschiedlich, die einen schliefen aus, andere hingegen fuhren mit ihren Austauschpartnern zu einem Fußballspiel und wieder andere feuerten sie bei verschiedenen Wettkämpfen an.
Nachmittags traf sich ein Großteil der Schüler beim Shoppen in einem Shoppingcenter, in dem man alles Notwendige kaufen konnte. Außerdem bekamen die meisten Schüler einen Rundgang durch den jeweiligen Wohnort, bei dem die wichtigsten Orte gezeigt wurden.
Abends unternahm man typisch für Italien etwas mit Freunden, sprich, man traf sich bei irgendwem und spielte Uno oder zog durch die Straßen. Überrascht wurden die Deutschen nur durch die späteren Uhrzeiten, zu denen man etwas unternahm.
Aber alles in allem können wir sagen, dass es ein sehr gelungener Tag war und man tiefer in die italienische Kultur eintauchen konnte.

Giose und Kai

Giose und Kai

Patrizia und Sönke

Patrizia und Sönke

Piero und Falk

Piero und Falk


 

Montag,

14.3.2016

Schule/ Workshop/ Stadtführung Putignano/ Polignano a Mare/ Monopoli

(Inga, Alicia und Vivien)

Am Montagmorgen haben wir uns wieder nach einer relativ kurzen Nacht auf den Weg zur Schule gemacht. Wir wurden durch die vielen Räume der Schule geführt und haben bemerkt, dass die Schule ganz anders aufgebaut und gestaltet ist. Es gibt eine Menge an Technikräumen und Kunstunterricht wird nicht unterrichtet und es gibt extra Räume für Kunstgeschichte. Im Sportunterricht sitzen die Lehrer an Tischen und geben von dort aus Aufgaben. Anschließend wurde weiter an unseren Papiermaché-Werken gearbeitet, wir sollten sie nun bemalen.
Daraufhin machten wir noch eine Tour durch die Altstadt, besuchten ein paar Kirchen und ließen uns Dinge über die Geschichte der Altstadt erzählen.
In der Mittagspause gingen wir mit unseren Austauschpartnern essen und um halb 3 ging es dann los nach Polignano und Monopoli. Endlich konnten wir auch etwas von dem italienischen Meer sehen, welches so blau und klar war.
Am Ende ging es noch ein Eis essen und sehr müde auf den Rückweg.
An diesem Abend gingen manche nach einem reichhaltigen Abendbrot früher schlafen, während andere nochmal im Freundeskreis zusammen saßen (dieses fanden wir immer sehr schön und man lernte sich besser kennen). Alles in allem war es ein sehr schöner Tag.

Allegra und Inga

Allegra und Inga

Maggie und Alicia

Maggie und Alicia

Elena und Vivien

Elena und Vivien


 

Dienstag,

15.3.2016

Schule/ Besichtigung der Dulciar Schokoladenfabrik in Noci/ Ausflug nach Alberobello zu den berühmten Trulli

(Melissa, Lara und Janice)

Am Dienstag ging es für uns wieder in die Schule. Unterricht war angesagt. Zuerst haben wir den Film "Grease" in der Bibliothek geschaut. Die Englischlehrerin hat den Film immer wieder gestoppt und Fragen dazu gestellt, welche die Schüler dann beantworten mussten. Zwischenzeitlich mussten wir den Film unterbrechen, denn es war wieder Zeit für den Papiermaché-Workshop. Wir haben unsere Ostereier mit den verschiedenstes Dingen verziert, zum Beispiel mit Blumen und kleinen Schleifchen.
Zum Mittagessen ging es wieder zurück in die Familie oder es gab eine Mahlzeit in der Cafeteria.
Um 14:30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Noci, um uns die Schokoladenfabrik "Dulciar" anzugucken. Ein netter Herr führte uns in zwei Gruppen durch den Betrieb. Er zeigte uns, wie die Schokolade hergestellt und verpackt wird. Es war spannend, den Menschen bei der Arbeit zuzusehen. Am Ende durften wir in den kleinen Shop gehen, der voll mit lieb verpackter Schokolade war.
Danach ging es mit dem Bus weiter nach Alberobello. Diese Stadt ist anders als die anderen, denn es gibt dort die berühmten "Trulli". Dies sind kleine, weiße, runde Häuschen mit einem spitzen Dach. Wir sind durch die engen Gassen mit Souvenir-Shops gegangen und haben uns zwei Kirchen und den größten Trullo von Alberobello, welcher ein Hotel ist, angeschaut.
Um 18:30 Uhr war unser Fußmarsch zu Ende und es ging zurück nach Putignano. Manche haben sich in kleinen Gruppen getroffen und gemeinsam gemütlich Pizza gegessen und Kartenspiele gespielt.
Es war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag.

Melissa und Chiara

Melissa und Chiara

Giorgia und Lara

Giorgia und Lara

Janice und Alessia

Janice und Alessia


 

Mittwoch,

16.3.2016

Fahrt zur Masseria Le Marangi bei Mottola/ Mozzarella-Herstellung/ Ital. Gebäck/ didaktischer Bauernhof

(Morris, Beke und Franka)

Den Tag haben wir damit begonnen, dass wir uns um 08.30 Uhr in der Schule getroffen haben, und dann um 08.45 Uhr mit den Italienern zusammen zur etwa einstündig entfernten „Masseria“ losgefahren sind. Die Landschaft, welche wir auf dem Weg beobachten konnten, entsprach komplett unseren Vorstellungen von süditalienischen Olivenplantagen.
Auf der Masseria angekommen, welche ein wenig wie ein deutscher Bauernhof ist, wurde uns zuerst gezeigt, wie dort der typisch italienische Mozzarella hergestellt wird, und später durften wir dann selbst Brötchen und Taralli, eine süditalienische Spezialität, formen. Dabei wurde von den Mitarbeitern erzählt, dass alle Lebensmittel, die dort verwendet werden, vom eigenen Hof stammen, und dass nichts von den übrig gebliebenen Sachen, wie z.B. die abgeschnittenen Sträucher der Olivenbäume, weggeschmissen wird.
Nach der Essenszubereitung durften wir uns dann die ganzen Tiere angucken, die auf der Masseria leben. Dort konnte man sofort den typisch ländlichen Tiergestank wahrnehmen. Was für uns dann doch eher normal war, man hat in Sulingen und Umgebung dann ja schon ab und zu mal Güllegeruch, war für die Italiener scheinbar etwas Neues, da diese sich die ganze Zeit die Nase zugehalten und kaum geatmet haben.
Nach der Tour durften wir dann unsere zuvor geformten und nun gebackenen Brötchen essen und haben uns dann auch schon bald auf den Rückweg nach Putignano gemacht.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit, wo wir selbst entscheiden konnten, was wir machen wollten. Letztendlich haben sich die meisten in einem Shopping-Center in der Nähe von Putignano getroffen. Später am Abend trafen wir uns dann in einem Restaurant, wo die italienischen Austauschschüler eine Abschiedsparty für uns geplant hatten.

Franka und Roberta

Franka und Roberta

Paolo und Morris

Paolo und Morris

Beke und Glenda

Beke und Glenda


 

Donnerstag,

17.3.2016

Ausflug nach Trani/ Castel del Monte/ Abschiedsfeier

(Paula, Larissa und Amelie)

Am Donnerstag starteten wir erneut einen Ausflug mit interessanten Eindrücken. Nach einer langen, aber spaßigen Busfahrt kamen wir in der Küstenstadt Trani an. Dort schlossen wir uns in Vierergruppen zusammen und erkundeten die Stadt in Begleitung von Schulkindern, die mit der Gegend sehr vertraut waren. In Form einer Rallye besichtigten wir sowohl die Kathedrale als auch den malerischen Hafen und viele weitere Sehenswürdigkeiten. Selbst ein kleiner Regenschauer konnte uns nicht davon abhalten diesen Ausflug zu genießen. Danach machten wir uns schnell auf den Weg zum Castel del Monte, wo wir einen zauberhaften Ausblick auf Apulien hatten. Das historische Gebäude gab uns einen tieferen Einblick in die Geschichte Italiens.
Nach einer kurzen Pause zum Kofferpacken in den Gastfamilien fuhren wir gemeinsam mit den italienischen Eltern in die Schule, wo wir eine Abschlussfeier veranstalteten. Neben einem liebevoll zubereiteten Buffet, hatten die Italiener auch einen Kurzfilm für uns vorbereitet. Besonders freuten wir uns über eine Torte mit der Aufschrift "Danke für eure Freundschaft"! Am Ende des Tages flossen auch schon die ersten Tränen aufgrund des baldigen Abschiedes. Traurig und geschafft vom Tag machten wir uns auf den Heimweg und genossen die letzten gemeinsamen Stunden mit unseren Austauschpartnern.

Alessandra und Paula

Alessandra und Paula

Larissa und Francesca

Larissa und Francesca

Silvia und Amelie

Silvia und Amelie


 

Freitag,

18.3.2016

Letzter Tag/ Verabschiedung in der Schule/ Flug Bari-Stuttgart-Hannover/ Bus nach Sulingen

(Leatitia und Daline)

Tag des Abschiedes

Ab 8 Uhr trafen alle so langsam an der Schule ein. Die ersten Tränen flossen schon, aber dann wurde die Stimmung wieder etwas besser durch den Direktor der Schule, der ein paar bewegende Worte sagte. Wartend darauf, dass wir uns verabschieden mussten, lief Musik und es wurde ein bisschen gesungen. Um halb 10 mussten wir uns verabschieden, was aber etwas später geschah, da keiner wirklich weg wollte. So kam es, dass wir uns um kurz vor 10 einem tränenreichen Abschied widmen mussten. Tränen flossen, und der Abschied fiel allen schwer. Letztendlich stiegen wir in den Bus ein und kamen um 10:35 Uhr am Flughafen in Bari an. Wir hatten noch etwas Wartezeit und so konnten wir den Flughafen erkunden. Danach wurden die Koffer eingecheckt und wir begaben uns zur Sicherheitskontrolle. Wartend auf das Boarding hatten wir Zeit uns verschiedenen Aktivitäten zu widmen: Die einen erkundeten die verschiedenen Shops, die anderen vertrieben sich die Wartezeit mit Handyspielen. 1 Stunde und 40 Minuten Flugzeit später betraten wir wieder deutschen Boden in Stuttgart. Ein paar Minuten später ging es direkt zum Boarding in den Flieger nach Hannover. Nach einer Flugzeit von 45 Minuten kamen wir in Hannover an. Bis hierhin verlief alles glatt, doch dann trat ein Problem auf:
Der Koffer einer Schülerin kam bei der Gepäckausgabe nicht an. Beim Nachfragen stellte sich heraus, dass der Koffer in Stuttgart liegen geblieben war. Er sollte nun per LKW direkt zu ihr nach Hause geliefert werden. So konnten wir uns nach der langen Reise gemütlich und unbesorgt, aber auch ein bisschen traurig in den Bus setzen, der uns nun zurück nach Sulingen brachte. In Sulingen angekommen war das Wiedersehen eine große Freude. Trotzdem war jeder ein wenig traurig wieder in Deutschland zu sein. Die schöne Zeit wird uns immer in Erinnerung bleiben und wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch im April.

Leatitia und Raffaela

Leatitia und Raffaela

Daline und Paola

Daline und Paola