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Italienaustausch 2017: Das Reisetagebuch

Jeweils zwei oder drei deutsche Schüler haben während der 9-tägigen Reise das kleine Reisetagebuch der Gruppe für einen Tag geschrieben. Auf den Fotos sind sie zusammen mit ihren italienischen Partnern zu sehen, bei denen sie in Putignano oder den umliegenden Orten gewohnt haben.

 

Do./Fr.,

30./31.3.2017

Busfahrt nach Hamburg, Übernachtung im Hotel / Flüge Hamburg - Stuttgart - Bari / Begrüßung in der Schule / Ankunft in den Gastfamilien

(Cara und Luca)

Juhu, um 14.30 Uhr ging es mit dem Bus in Richtung Hamburg los. Gegen 17 Uhr kamen wir am Hotel an. Koffer raus aus dem Bus und hinein ins Hotel. An der Rezeption bekamen wir die Zimmerkarten und ab ging es zur Zimmerinspektion. Als diese beendet und unser Gepäck verstaut war, wurde den restlichen Nachmittag lang gechillt. Um 18 Uhr sind wir noch zum Flughafen gegangen und haben uns dort schon einmal umgeguckt. Am Abend haben wir mitgebrachtes Essen getauscht und gegessen. Frühzeitig sollten alle auf ihre Zimmer gehen und sich für den nächsten Tag ausruhen. Teilweise wurde noch ferngesehen.

3.30 Uhr !! Aufstehen, waschen, anziehen Koffer sortieren und ab zum Frühstück. Danach mit Gepäck zu Fuß rüber zum Flughafen. Koffer aufgeben, einchecken, Getränkeflaschen leeren und abwarten. Nach der Sicherheitskontrolle warteten wir aufgeregt auf unseren Flug. Wir durften noch durch den Flughafen gehen und uns etwas zu essen kaufen und etwas zu trinken holen. Gegen 6.00 Uhr kam der Aufruf zum Einchecken ins Flugzeug. Dann ging es los nach Stuttgart. Landung dort so gegen 8.00 Uhr. Raus aus dem einen Flieger und weiter zum nächsten. Dann hieß es: warten auf den Weiterflug. Gegen 9.20 Uhr konnten wir dann in das zweite Flugzeug einsteigen, um 10.40 Uhr Landung in Bari. Von dort ging es dann mit Bus nach Putignano. Als erstes wurden wir von den Austauschschülern/Innen begrüßt. Dann haben wir uns die Schule angeguckt. Danach ist dann jeder mit zu seiner Gastfamilie gefahren und hat dort Mittag gegessen. Um 17 Uhr sind wir dann nach Putignano gefahren und sind dort zu einem Einkaufszentrum gegangen. Zum Abendbrot waren wir bei McDonald's, dann sind wir gegen 21 Uhr nach Turi zurückgefahren und nach Hause gegangen. Ich bin dann direkt ins Bett, da ich kaputt war von dem langen und anstrengenden Tag.

Für mich ist es ungewöhnlich, so lange unterwegs zu sein, weil ja am nächsten Tag Schule war. Neu war auch, dass wir einfach auf der Straße liefen. Anders war auch, dass manchmal Müll einfach auf die Straße geworfen wurde

Luca und Francesco

Luca und Francesco

Sharar und Cara

Sharar und Cara


 

Samstag,

1.4.2017

Begrüßung an der Schule / Besichtigung Castellana Grotte / freier Nachmittag

(Anna, Hannah und Kim)

 

Nachdem wir am Morgen alle in der Schule angekommen waren, wurden wir und die spanischen Austauschschüler herzlich von der Schulleitung begrüßt. Danach gingen wir mit unseren Partnern in ihren Klassenraum und sangen einige deutsche, italienische und englische Lieder. Um 10 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zu den Castellana caves (Grotten) gemacht. Nach der Besichtigung zusammen mit den Spaniern sind wir zurück zu den Familien gefahren. Am Abend konnten wir selbst entscheiden, was wir machen wollten. Viele von uns verbrachten den Abend zusammen in Noci. Meine Gastfamilie ist sehr offen und sie lachen viel, sie haben mir sogar schon angeboten, dass ich nochmal vorbeikommen kann. So eine Gastfreundschaft habe ich selten erlebt. Allgemein gefällt mir, dass hier alle sehr gesellig sind und Spaß haben.

Roberta und Anna

Roberta und Anna

Hannah und Maristella

Hannah und Maristella

Kim und Sara

Kim und Sara


 

Sonntag,

2.4.2017

Familientag

(Kilian und Lukas)

Während Lukas mit Ivan unterwegs war, haben Vittorio und ich uns mit ein paar anderen Italienern und ihren Austauschpartnern in Noci getroffen. Dort haben wir dann bis um 12.30 Uhr die Zeit verbracht. Vittorio und ich haben uns dann mit Joelina und Giulia zum Essen in einem Restaurant im Trulli-Baustil getroffen. Wir haben sieben Gänge über drei Stunden lang gegessen und bis auf den Mozzarella mit Erdbeeren hat auch alles sehr gut geschmeckt. Danach sind wir ans Meer gefahren, wo wir ein paar andere aus Deutschland getroffen haben.

Heute hatten wir einen freien Tag mit unseren Gastfamilien. Wir konnten ausschlafen und weiter das italienische Essen genießen. Ich z. B. habe zum ersten Mal Tintenfisch gegessen, danach habe ich etwas Zeit mit meinem Austauschpartner verbracht. So gegen 3 Uhr sind wir dann nach Monopoli ans Meer gefahren. Mit anderen Austauschpartnern haben wir wieder Eis gegessen und den Ausblick genossen. Am Abend haben Kilian und ich und sechs andere dann das Topspiel zwischen dem SSC Neapel und Juventus Turin gesehen.

Kilian und Vittorio

Kilian und Vittorio

Ivan und Lukas

Ivan und Lukas


 

Montag,

3.4.2017

Schulbesuch / Stadtrundgang Putignano / Karnevalsmuseum /Kirche San Pietro Apostolo / Karnevalshallen / Mozzarellafabrik / Bahnfahrt nach Alberobello

(Aya und Jule)

Um sieben Uhr sind wir aufgewacht und dann begann unser Tag mit einem Frühstück, das aus frisch gepresstem Orangensaft und Keksen bestand, dazu haben wir Brötchen mit Käse und Apfelsaft verpackt bekommen, danach sind wir mit dem Bus in die Schule gefahren. Eine halbe Stunde später sind wir zu den Hallen mit den Karnevalsfiguren gegangen. Uns wurde erzählt, wie man einen Karnevalsmotivwagen herstellt (die Grundlage ist Zeitungspapier).

Direkt danach sind wir zu einer schönen Kirche (San Pietro Apostolo) und einem Museum gegangen und danach zu der Mozzarellafabrik, wo wir gesehen haben, wie man Mozzarella herstellt. Wir bekamen leckere Mozzarellastückchen zum Probieren. Wir gingen dann wieder zur Schule.

Nach dem Mittagessen mit der Familie oder mit Freunden sind alle Deutschen und Italiener mit dem Zug nach Alberobello gefahren. Die Zugtickets haben nur sehr wenig gekostet (1,10 €). Als wir nach ungefähr 15 Minuten da waren, blieben die Italiener draußen und die Deutschen haben zwei Museen besichtigt, in denen es um die besonderen Häuser in Alberobello ging. Die sogenannten Trulli, die Kegeldächer aus grauen Kalksteinplatten haben, gibt es sonst nur vereinzelt in Italien. In Alberobello stehen sie allerdings in der kompletten Stadt und wirklich fast alles sieht gleich aus. Wir haben erfahren, dass diese Kalksteine anfangs noch weiß sind und erst nach einiger Zeit grau werden.

Nach den beiden Museen durften wir uns ein bisschen die Stadt angucken und es war sehr beeindruckend. Als wir dann einen Souvenirladen fanden, gingen fast alle Deutschen dort rein und viele kauften Sachen wie Taralli oder Balsamico. Dies ist beides sehr bekannt für Italien und wir durften es dort in diesem Laden auch probieren und alle waren total begeistert.

Nach diesem langen Tag sind wir dann zurück nach Putignano gefahren. Viele sind nach Hause gefahren und haben in den Familien zu Abend gegessen und nur ein paar sind noch kurz in der Stadt spazieren gegangen.

Aya und Alessia

Aya und Alessia

Jule und Rebecca

Jule und Rebecca


 

Dienstag,

4.4.2017

Castel del Monte / Trani mit Kathedrale / Bari mit Basilica San Nicola / Castello Svevo

(Nele und Aenne)

Heute sind wir eine halbe Stunde früher losgefahren als sonst. Um 8 Uhr ging es mit dem Bus zum Castel del Monte. Das Gebäude steht auf einem Berg und man konnte es schon von weitem aus dem Bus sehen. Als wir von dem Shuttle nach oben gebracht wurden, hatte man eine richtig gute Aussicht auf die Landschaft. Außerdem war das Schloss sehr beeindruckend, da es doch größer war, als wir gedacht hatten. Wir hatten dort eine Führung, die an manchen Stellen hilfreich war. Dann sind wir in die Stadt Trani gefahren. Dort haben wir uns eine Kathedrale angeguckt. Im Erdgeschoss konnte man die Reliquien von St. Nikolaus, dem Pilger sehen. Es waren seine Knochen und ein Tropfen Blut. Im ersten Stock konnten wir uns dann eine Basilika anschauen. Die Decke war aus Holz und sie war sehr, sehr hoch. Allgemein war die Basilika sehr hell. Danach hatten wir ein bisschen Freizeit. Das Wetter war gut, denn die Sonne hat geschienen und es war warm. Dann sind wir nach Bari gefahren. Dort haben wir uns ebenfalls eine Basilika angeschaut. Sie hieß Basilica di San Nicola. Im Erdgeschoss befinden sich die Räumlichkeiten der Katholiken, unten beten die griechisch-orthodoxen Christen. Wir fanden es erstaunlich, dass in einem Gebäude zwei Glaubensrichtungen sein können, denn wir haben so etwas noch nie gesehen.

Danach haben wir uns noch ein Schloss angeguckt. Es waren zwei Schlösser. Eins außen und eins innerhalb des äußeren Schlosses.

Anschließend hatten wir wieder etwas Freizeit. Am Ende sind wir alle zusammen mit dem Bus zur Schule gefahren und wurden von dort von den Eltern abgeholt. Gegen 19 Uhr waren alle zu Hause.

Angela und Nele

Angela und Nele

Aenne und Angela

Aenne und Angela


 

Mittwoch,

5.4.2017

Monopoli mit Castel Carlo V und Kathedrale / Polignano a Mare mit Denkmal Domenico Modugno, Strand

(Maya, Jasmin und Jannik)

Um 9 Uhr sind wir mit dem Bus losgefahren, der uns nach Monopoli bringen sollte. Dort waren wir in einer Bibliothek, wo wir die Leute bei der Arbeit gesehen haben, das war sehr spannend. Danach waren wir in einer alten Seefestung. Ein paar begabte Schüler haben etwas auf einem Klavier gespielt, was im Raum stand. Etwas später sind wir durch die Gassen des historischen Zentrums von Monopoli gegangen. Es war interessant zu sehen, wie sich die Städte im Vergleich zu denen in Deutschland unterscheiden. Zum Schluss haben wir die beeindruckende Kathedrale Maria Santissima de la Madia besichtigt, bevor wir mit dem Bus nach Polignano gefahren sind.

Hier hatten wir einige Zeit zur freien Verfügung. Wir waren in einem Restaurant Pizza essen. Danach waren wir bei einem Recyclingkünstler. Ganz in der Nähe ist auch das Meer gewesen, wo wir später hingegangen sind. Dort konnten wir die Sonne und das Meer genießen. Nach einiger Zeit mussten wir dann wieder zum Bus gehen, der uns zurück nach Putignano fuhr. Von dort aus wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Eine Stunde später sind wir nach Turi gefahren. In Turi haben wir uns dann mit all den anderen Austauschschülern getroffen, da für Anna eine Geburtstags-Überraschungsparty geplant war. Wir haben eine lange Zeit vor dem Gefängnis in Turi warten müssen, da dies der vereinbarte Treffpunkt gewesen zu sein schien, was ein wenig unheimlich war. Ein Gefängniswächter hat uns dann sogar darum gebeten, auf die andere Straßenseite zu gehen. Zu dem Haus, in dem gefeiert wurde, wurden wir mit dem Auto gebracht und haben uns erst mal verfahren. Als wir angekommen sind, haben schon das Essen und die Getränke auf uns gewartet. Es wurde sich viel unterhalten und wir hatten eine Menge Spaß. Gegen 23 Uhr sind dann alle abgeholt worden und nach Hause zurückgekehrt.

Maya und Stefania

Maya und Stefania

Jasmin und Francesca

Jasmin und Francesca

Jannik und Emanuele

Jannik und Emanuele


 

Donnerstag,

6.4.2017

Schule: Bau der Miniatur-Trulli, Sportunterricht / freier Nachmittag / Abschiedsfeier in der Schule

(Angelina, Janina und Jan-Erik)

Morgens bin ich mit dem Zug zur Schule nach Putignano gefahren, wo ich dann auch noch weitere Mitschüler getroffen habe. Von der Zugstation geht man dann noch ein paar Minuten bis zur Schule. Dort angekommen, haben wir uns in dem Klassenraum der Italiener getroffen. Jedoch sind wir dann in einen Kunstraum gegangen, um Trullihäuser nachzubauen. Außerdem haben wir dort noch die restlichen Vorträge über italienische Themen vorgestellt. Danach haben wir mit den Italienern Deutschunterricht gemacht, was wir alle sehr interessant fanden. Denn wir haben einen Film geguckt und Adjektive zum Austausch herausgesucht. Dann hatten wir Sportunterricht, wo ein paar Schüler Volleyball und andere Fußball gespielt haben. Jedoch ist häufig beim Sportunterricht kein Lehrer anwesend. Dann hatten wir Schluss und die Schüler sind mit dem Auto oder Zug nach Hause gefahren.

Nach der Schule sind wir alle nach Hause zum Mittagessen gefahren. Am Nachmittag verbrachte man noch einige Zeit mit den Italienern und Gastfamilien und ist zum Beispiel shoppen gegangen, hat Eis gegessen oder ist im Park spazieren gegangen. Langsam wurde einem klar, dass die Zeit in Italien vorbei geht und wir zurück nach Deutschland müssen. Zum Abend hin haben sich alle für die Abschlussfeier in Putignano vorbereitet, wo alle nochmal den letzten Abend in Italien genossen haben.

Um 19 Uhr haben sich alle in der Schule zur Abschlussfeier getroffen und sich in einem großen Raum neben dem Foyer versammelt. Es wurde über den Austausch gesprochen und die Lehrer nach vorne gerufen. Kurz darauf haben wir mit unseren italienischen Austauschschülern zusammen Lieder gesungen. Es war sehr schön und witzig mit allen zusammen zu singen. Nach kleinen Rollenspielen und Tänzen wurde das Essens-Buffet eröffnet. Zeitgleich wurde Musik gespielt und es entstand eine schöne Atmosphäre. Das Verhältnis zu unseren Austauschschülern hat sich während des Abends noch einmal merklich verbessert und man hat sich einfach super verstanden. Alles in allem ging der Abend schneller vorbei als mir lieb war, auch weil man schon den Gedanken vom Abschied im Hinterkopf hatte. Es war aber auch eine sehr schöne Erfahrung mit allen zusammen.

Giovanna und Angelina

Giovanna und Angelina

Janina und Gaia

Janina und Gaia

Samuel und Jan-Erik

Samuel und Jan-Erik


 

Freitag,

7.4.2017

Letzter Tag / Verabschiedung an der Schule / Transfer Bari / Flüge Bari - Stuttgart - Hannover / Bus nach Sulingen

(Daria und Joelina)

Es war der letzte Morgen und der Koffer war bei uns beiden schon so gut wie fertig gepackt. Nach einem letzten Frühstück ging es dann zur Schule, wo wir auf den Bus gewartet haben. Der Abschied war am schwersten und alle waren traurig und viele haben auch geweint, aber wir wissen ja, dass wir die Austauschschüler nochmal in Deutschland sehen.
Am Flughafen lief auch alles super und die Flüge vergingen wieder sehr schnell. Das schönste war, als wir Lisa und Lena, zwei sehr berühmte Personen, die auf Instagram aktiv sind, am Flughafen in Stuttgart getroffen haben.
Nachdem wir unser Gepäck wieder bei uns hatten, ging es mit dem Bus nach Hause und alle freuten sich auch wieder in Deutschland bei seiner eigenen Familie zu sein, aber man freut sich auch auf ein Wiedersehen mit den Italienern. 

Michela und Daria

Michela und Daria

Giulia und Joelina

Giulia und Joelina