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„Mit Technik in die Zukunft" - Kammern und Verbände werben für technische Studiengänge

 

Mirco Troue und Nina Kastendiek geben sich voller Erwartungen. Nein, konkrete Vorstellungen, was ihnen bevorstehe, die hätten die Teilnehmer der Veranstaltung „Mit Technik in die Zukunft“ am Gymnasium nicht. Troue: „Ich kann mir schon vorstellen, nach dem Abitur einen technischen Studiengang zu absolvieren.“ Für Nina Kastendiek käme auch ein Duales Studium infrage. Orientierungshilfen abseits von Internet und Studienbörsen erhofften sich die beiden Gymnasiasten von der Teilnahme an der Veranstaltung, die Vertreter der Stiftung Niedersachsenmetall, der Ingenieurkammer Niedersachsen, des Vereins Deutscher Ingenieure und vom Verband Deutscher Elektrotechniker an der Schmelingstraße gestalteten; quasi von Angesicht zu Angesicht.

Gemein hatten die an die 80 Zuhörer aus der Kursstufe, sprich aus dem elften und zwölften Jahrgang, eines: „Den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt“, erklärt Schulleiterin Ute Lüßmann, die gemeinsam mit Stellvertreter Friedrich Knispel und Koordinator Jürgen Düker die Gäste in Empfang nahm. Erarbeitet worden war das Programm durch Werner Gartz vom Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, der für die einzelnen Talkrunden Auszubildende und Studierende, Personalverantwortliche und Hochschul-Lehrende mit ins Boot geholt hatte.

Was erwartet die Wirtschaft von ihren Bewerbern? Welche Chancen bieten sich durch Berufsausbildung und Ingenieurstudium? Die Podiumsgäste standen Rede und Antwort. „Aus der Praxis für die Praxis“, sagt Werner Gartz. „Unser Ziel ist, für technische Studiengänge zu begeistern und so auch Nachwuchs zu gewinnen.“ Wie faszinierend Technik sein kann, bewies dann auch Diplom-Ingenieur Felix Kraus von der Ostfalia Hochschule mit einem „Feuerwerk der Experimente“.

Die Motivation der beteiligten Kammern und Verbände zum Engagement an den niedersächsischen Gymnasien kommt nicht von ungefähr: Hintergrund sind die seit Jahren zu geringen Studienanfängerzahlen in den Ingenieurwissenschaften und der steigende Bedarf der Unternehmen an innovativen Ingenieuren. „Wir brauchen mehr Nachwuchs“, sagt Gartz.

Die Talk-Gäste am Dienstag:

Dipl.-Ing. Volker Lübben (Jade-Hochschule Wilhelmshaven), Oliver Hartwig (Hochschule 21, Buxtehude), Volker Knief (Geschäftsführer Elektro-Knief, Thedinghausen), Michael Waitz (Ausbildungsleiter ZF Friedrichshafen AG), Henning Henke (Dipl.-Bankbetriebswirt Volksbank Sulingen), Werner Gartz (Stiftung Niedersachsenmetall), Karl-Heinz Wulff (Verband Deutscher Elektrotechniker), Dr. Sylvia Harre (Verband Deutscher Ingenieure), Pierre Scheller (Student 7. Semester Mechatronik), Gerrit Seickel (Student 5. Semester Mechatronik), Celina Imholze (Zweites Ausbildungsjahr Industriekauffrau). Moderator des Talks: Rene Bornfelder.

aus der Sulinger Kreiszeitung vom 10.12.2013

Verfasser: Timpke