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Informatik-Schüler des Gymnasiums zu Gast an der Hochschule 21 in Buxtehude

Das Gymnasium Sulingen gehört zu den wenigen Schulen im Land, die sehr hohe Anwahlzahlen im Fach Informatik vorzuweisen haben. „Zehn Prozent aller niedersächsischen Abiturprüfungen in Informatik auf erhöhtem Niveau werden in Sulingen abgelegt“, so der zuständige Fachobmann Dr. Fritz Hasselhorn. Ein stolze Zahl, die sich mittlerweile auch an den Hochschulen herumspricht, denn Studentinnen und Studenten in diesem Fach sind rar. Grund genug für Professor Dr. Wolfgang Behm von der Hochschule 21 in Buxtehude, die Schülerinnen und Schüler der beiden Leistungskurse des elften Jahrgangs einzuladen.

Zustande gekommen war der Kontakt durch Stephan Timpke. Der Koordinator für Berufsorientierung an der Schule hatte gemeinsam mit der Stiftung „NiedersachsenMetall“ im September letzten Jahres eine Veranstaltung für die Oberstufenschüler zum Thema „Mit Technik in die Zukunft“ organisiert. Damals zu Gast unter anderem Prof. Dr. Behm. „Wir haben den Kontakt gehalten und die Idee für einen Besuch in Buxtehude entwickelt“, so Stephan Timpke. In enger Absprache mit den beiden Informatiklehrern Jürgen Düker und Dr. Fritz Hasselhorn sowie Prof. Dr. Behm wurde ein Programm gestaltet.

So machten sich schließlich 36 Informatik-Schüler begleitet von Jürgen Düker, Dr. Fritz Hasselhorn und Stephan Timpke auf den Weg nach Buxtehude, um die Hochschule 21 kennenzulernen und etwas über den dualen Studiengang der Mechatronik zu erfahren, der mit dem „Bachelor of Engineering“ abschließt.

Begrüßt wurden sie vom Präsidenten der Hochschule, Prof. Dr. Thorsten Uelzen, der zunächst einmal die Hochschule 21 vorstellte und das System der dualen Studiengänge erläuterte. Anschließend übergab er die Sulinger Gymnasiasten einem Team von Hochschullehrern, die die Schülerinnen und Schüler dazu anleiteten, einen sogenannten „LED Cube“ zu bauen. Dazu mussten die jungen Nachwuchsinformatiker jeweils 27 LEDs zu einem Kubus zusammenlöten. Anschließend wurde dieser mit einem Mikrocontroller verbunden. Nach der Mittagspause in der Mensa ging es dann ans Programmieren. So konnten die einzelnen LEDs mit vorgegebenen Abfolgen über eine Schnittstelle angesteuert werden. Auf diese Weise konnte jeder Schüler nicht nur spannende Einblicke in das Studium gewinnen, sondern zugleich auch noch eine selbst gefertigte Erinnerung mit auf den Heimweg nehmen.

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