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Im Juli nach Zagreb? - Marcel will zur 41. Internationalen Physik-Olympiade

Deutschlands 51 beste Nachwuchsphysiker, darunter zwei aus Niedersachsen, kamen vom 23. bis 29. Januar 2010 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen zur dritten Runde im Auswahlverfahren für die Internationale Physik Olympiade 2010 zusammen.
Insgesamt hatten sich drei Schülerinnen und 48 Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren unter bundesweit mehr als 400 Kandidaten für die 3. Auswahlrunde im DLR Göttingen qualifiziert. Die 16 Bestplatzierten treten vom 6. bis 11. April im Forschungszentrum Jülich noch einmal gegeneinander an, um die fünf Besten zu ermitteln, die Deutschland im Juli auf der 41. Internationalen Physik Olympiade in Zagreb, Kroatien, vertreten werden. Der jährlich stattfindende bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und unter finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) koordiniert.
Neben den jeweils zwei theoretischen und experimentellen Klausuren erwarteten die Kandidaten Seminare, Exkursionen und Einblicke in die Forschungsarbeit am DLR Göttingen. Darüber hinaus gab es reichlich Gelegenheiten, die Aktivitäten des DLR_School_Lab Göttingen kennen zu lernen. Mindestens ebenso wichtig war für die Jugendlichen aber das Treffen mit Gleichgesinnten und der rege Austausch untereinander.
Marcel Ernst vom Gymnasium Sulingen hatte sich im November 2009 mit einem 8. Platz in der 2. Runde für diese Auswahlrunde qualifiziert. Auch in Göttingen war er sehr erfolgreich und konnte mit einem 7. Platz die Endrunde erreichen. Darüber hinaus hat Marcel einen von drei vom DLR vergebenen Praktikumspreisen erhalten. Dieser beinhaltet einen einwöchigen Forschungsaufenthalt am Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Göttingen.

Verfasser: Timpke