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Einsatz für den Klimaschutz vor Ort wird belohnt – Klimascouts 2.Preisträger beim Klimaschutzpreis

Maßnahmen für den Umweltschutz wurden auch in diesem Jahr wieder vom Energieversorger „innogy“ und der Stadt Sulingen ausgezeichnet: Im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am Dienstag vergangener Woche ging der „innogy Klimaschutzpreis 2019“ an die Sulinger Kindertagesstätte „Wichtelgarten“, die Klimascouts des Gymnasiums Sulingen und die Jägerschaft Stadt/Herelse.

Den mit 600 Euro dotierten ersten Preis erhielt der „Wichtelgarten“ für ein Upcycling-Projekt. Upcycling bezeichnet die Nutzung von Abfällen oder nicht mehr benötigten Dingen für das Fertigen neuer Objekte. Im „Wichtelgarten entstanden so Pflanzschalen und Biomüllbehälter aus Zeitungspapier, aber auch ein Karussell aus Dosen, Fahrradreifen und anderen Utensilien. Noch nicht fertiggestellt ist ein Schwalbenhaus, das aus Altmaterialien gebaut werden soll.

Als zweiten Preis erhielten die Klimascouts des Gymnasiums ein Preisgeld von 300 Euro. Sie pflegen seit mehreren Jahren eine erfolgreiche Partnerschaft mit der Namib High School, außerdem setzen sie sich an der Schule mit den Themen Mülltrennung, -vermeidung und Recycling auseinander.

Der dritte Preis in Höhe von 100 Euro ging an die Jägerschaft Stadt/Herelse, die in diesem Jahr im Revier Rathlosen I auf einer Fläche von rund 35.000 Quadratmetern Wildblumen und andere Blühpflanzen aussäte. Diese ein- und mehrjährige Blühfläche schafft neue Lebensräume für Insekten und Wildtiere.

Die Gewinne wurde anhand der Kriterien Wirksamkeit für den Umweltschutz, Innovationsgrad, Kreativität, Vorbildwirkung/Nachhaltigkeit und persönlicher Einsatz bestimmt. Die Klimaschutzpreise von „innogy“ wurden von Dirk Rauschkolb, Bürgermeister der Stadt Sulingen, gemeinsam mit „innogy“-Kommunalbetreuerin Sandra Schnetlage verliehen. „Jede Initiative für den Umweltschutz verdient unsere Hochachtung und Wertschätzung. Gerade das Umweltschutz-Engagement geschieht oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist uns diese Möglichkeit der Auszeichnung“, sagte Schnetlage. Im Einzugsbereich des Regionalzentrums Osnabrück würden in diesem Jahr rund 40 Klimaschutzpreise von „innogy“ gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen vergeben.

Der Preis werde von manchen kritisch gesehen, räumte Rauschkolb ein. Dennoch habe man sich dafür entschieden weiter teilzunehmen, denn der Preis diene dazu, auf den Klimaschutz aufmerksam zu machen, und die Preisträger zeigten, wie man selbst aktiv werden könne.