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Vorlesewettbewerb 2019 – Anna Mohr überzeugt die Jury

Anna Mohr wirkte richtig überrascht, als ihr Petra Neubauer, die Organisatorin des Vorlesewettbewerbs am Gymnasium Sulingen, nach einem spannenden Wettbewerb mitteilte, dass die Jury sie zur Schulsiegerin erklärt hatte. Vielleicht hatte sie aber vorher auch schon geahnt, dass sie gut vorgelesen hatte, doch hatte sie sich zunächst gegen die ebenfalls gut vorlesenden Klassensieger*innen der sechsten Klassen durchsetzen müssen.

„Eure Teilnahme am Schulentscheid zeigt, dass es trotz aller pessimistischen Einschätzungen von Lehrern und Bildungspolitikern doch noch lesebegeisterte Schüler*innen gibt“, hatte Petra Neubauer in ihren Begrüßungsworten erleichtert festgestellt und allen für die Energie und den Mut gedankt, um ihre Vorträge vorzubereiten und sich vor der fünfköpfigen Jury zu präsentieren. Die Klassensieger*innen hatten kurz erklärt, warum sie sich für die ausgesuchten Bücher entschieden hatten und dann in einer dreiminütigen Vorstellung eine gute Lesetechnik und Textgestaltung unter Beweis stellen müssen.

Dabei gelang es Anna Mohr besonders gut, die Atmosphäre der vorgelesenen Situation aus dem Buch „Nevermoor. Fluch und Wunder“ von Jessica Townsend lebendig zu erzeugen, indem sie unter anderem gekonnt in verschiedenen Tonlagen vorlas. „Es hat uns Spaß gemacht, euch zuzuhören“, stellte Petra Neubauer anerkennend nach den Vorträgen fest. Besonders der zweite Teil der einzelnen Vorstellungen, in dem alle aus einem unbekannten Text vorlesen mussten, war für die Schüler*innen eine große Herausforderung. Den Jurymitgliedern half dieses Vorlesen unter erschwerten Bedingungen sehr bei ihren Entscheidungen.

Während der Pause, in der sich die Vorleser*innen etwas vom Stress erholen konnten, waren sich Petra Neubauer und Tobias Klemeier als Vertreter*in der Deutschfachgruppe, sowie Daria Meyer und Elea Härtel als Leseexpertinnen aus der Oberstufe und der Vorjahressieger Mats Wiechmann dann einig, dass Anna den unbekannten Text sogar noch besser als ihren vorbereiteten vorgelesen hatte und gute Chancen haben würde, im Kreisentscheid zu überzeugen. „Es ist uns nicht leichtgefallen, aus eurem starken Teilnehmerfeld die Siegerin zu bestimmen“, erklärte die Organisatorin im Namen der Jury nach der Pause, „doch war Anna noch besser als die anderen und wird nun unsere Schule im Kreisentscheid vertreten, wofür wir alle die Daumen drücken.“

Alle Teilnehmer*innen bekamen als Anerkennung für ihre Teilnahme einen Büchergutschein der Buchhandlung „Eulenspiegel“, damit sie spätestens in den Weihnachtsferien wieder begeistert lesen könnten.

Bild:

Alle Vorleser*innen des Schulentscheides (Lysann Pierau, Melinda Kremen, Anna Mohr, Tamino Lux, Leandra Bentz) haben mit Begeisterung vorgelesen und einen Buchgutschein bekommen. Am Ende hatte Anna (Mitte sitzend) die Nase vorn.

Foto: Neubauer