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Sulinger Delegation bei Comenius-Abschlusstreffen auf Malta - Ergebnisse vorgestellt

SULINGEN In Kooperation mit Partnerschulen aus Nagykanizsa (Ungarn), Msida (Malta), Bolu (Türkei) und Tschenstochau (Polen) arbeiteten Schüler des 10. und 11. Jahrgangs des Gymnasiums Sulingen in den vergangenen zwei Jahren an der Analyse ihres Verbrauchs von Strom, Gas und Wasser und der damit verbundenen CO2-Belastung. Zum Abschlusstreffen des europäischen Comenius-Projektes „Saving Energy – Saving Our Future“ trafen sich die Delegationen der beteiligten fünf Schulen auf Malta.

Im Konferenzraum des „University Junior College“ wurden die Projektergebnisse von den einzelnen Schülergruppen bei Vorträgen in englischer Sprache präsentiert. Die Sulinger Schüler haben Langzeitmessungen von Strom, Gas und Wasser bei sich zu Hause sowie im Gymnasium Sulingen durchgeführt. In einigen Haushalten konnte durch Energiesparmaßnahmen Einsparungen von über 30 Prozent an elektrischer Energie erzielt werden. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr entspricht dies einer Ersparnis von etwa 250€. Erreicht werden konnte dies durch den Einsatz von Energiesparlampen, die konsequente Vermeidung von Standby (Einsatz von schaltbaren Steckerleisten), den Austausch alter Kühlschränke und die Verringerung des Einsatzes von Wäschetrocknern.

Die Lehrer und Schüler hatten Gelegenheit, den Unterricht der maltesichen Kollegen am Junior College zu besuchen, wo 3000 Schüler in zweijährigen Kursen auf die Universität vorbereitet werden. Besonders positiv im Physics Department ist aufgefallen, dass den Schülern drei Experimentalräume mit aufgebauten Experimenten ständig zur Verfügung stehen. Weiterhin unterstützen zwei Assistenten Physiklehrer und Schüler bei der Vorbereitung der Experimente.

Die Gastgeber hatten ein interessantes Rahmenprogramm vorbereitet. Unter anderem wurde die historische Altstadt Valletta, die neolitischen Tempelanlagen von Hagar Qim und die ehemalige Hauptstadt Msida besichtigt. In engem Bezug zum Projektthema wurden die größte maltesische Solaranlage und eine autark vom Stromnetz arbeitende Grundschule besichtigt.

Verfasser: Timpke