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Allgemein

Tobias Reinert und Fabian Stutzke nahmen am Bundeswettbewerb von Jugend forscht teil

Von Mittwoch, dem 26.05., bis Sonntag, 30.05., fand der Bundeswettbewerb von Jugend forscht statt, an dem wir im Fachgebiet Chemie Niedersachsen mit dem Projekt „Redox-Flow-Batterie ohne Vanadium“ vertreten durften. Von knapp 9000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am ganzen Wettbewerb konnten sich 169 für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Leider musste auch der Bundeswettbewerb online durchgeführt werden, wie auch schon der Regionalwettbewerb in Diepholz und der Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Nachdem am Mittwoch die Begrüßung erfolgte, konnten wir mittels zweier Jury Gespräche unser Projekt den Jurorinnen und Juroren präsentieren. Der nächste Tag gestaltete sich bedeutend ruhiger. Wir konnten einen sehr spannenden Vortrag einer Klimaforscherin genießen, welche über ein Jahr in der Antarktis auf der Neumayer-Station III verbracht hat. Sie erzählte uns von Pinguinen über Messmethoden bis hin zum Essen alles was man über das Leben an diesem entlegenen Ort wissen muss, der im Winter nicht erreichbar ist. Am Abend organisierten wir dann noch gemeinsamen mit einigen Jungforschenden einen Online-Spieleabend. Freitag ging der rege Austausch mit den anderen Teilnehmenden weiter. Wir konnten unsere Stände untereinander besuchen, gegenseitig Vorträge halten und über die unterschiedlichsten Dinge sprechen. Den Tag konnten wir dann noch bei einer Aufführung der „Stereotypen“, eines Improvisationstheaterduos aus Bielefeld, ausklingen lassen. Wobei es hier nicht allzu lange gehen durfte, denn um 8:00 Uhr startete der Samstag. An diesem erwartete uns dann, nach Präsentationen für Öffentlichkeit und Presse, auch schon die spannende Sonderpreisverleihung. Doch hier wurden noch nicht alle Preise vergeben, am Sonntag, dem letzten Tag, wurde die Siegerehrung abgehalten. Von Computermodellen zur Analyse von Molekülen bis hin zu einem „Löschigel“ für erhöhte Sicherheit bei Feuerwehreinsätzen wurde hier den unterschiedlichsten Projekten zum Bundesieg gratuliert. Nach der Siegerehrung haben wir von der Jury ein Feedback erhalten.

Leider konnten wir weder eine Platzierung oder einen Sonderpreis erreichen. Dennoch sind wir mehr als zufrieden, überhaupt das Bundesfinale erreicht zu haben. Der gute Austausch mit den vielen Gleichgesinnten ist für uns zudem der aller größte Gewinn. Auch die weiteren Programmpunkte haben uns schwer begeistert und viele Sachen gelehrt. Wir planen, unsere „Redox-Flow-Batterie ohne Vanadium“ im folgenden Jahr weiterzuentwickeln, um dann erneut bei Jugend forscht teilzunehmen. Dabei werden die Erfahrungen aus diesem Jahr sicherlich weiterhelfen.

Auf der Online-Plattform des Bundeswettbewerbs auf der Homepage des diesjährigen Patenunternehmens von Jugend forscht, der experimenta aus Heilbronn, können noch die Poster und Videos zu den einzelnen Projekten angeguckt werden.