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Allgemein

Erfolgreiche Jungforscherinnen und Jungforscher erhielten ihre Urkunden

Ein sehr erfolgreiches Wettbewerbsjahr geht zu Ende, auf jeden Fall für die Schülerinnen und Schüler der „Jugend forscht“-AG am Gymnasium Sulingen.

„Lass Zukunft da“ – unter diesem Motto startete im Schuljahr 2020/21 die 56. Auflage des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Nach der Themenfindung, der Planung und Durchführung der Experimente und der umfangreichen Dokumentation der Ergebnisse in einer Jugend forscht-Arbeit sind 6 Gruppen mit insgesamt 11 Schülerinnen und Schülern vom Gymnasium Sulingen im Februar zum Regionalwettbewerb in Diepholz angetreten. Betreut wurden die Jungforscherinnen und Jungforscher von Tina Plate und Holger Knerich. Dieser fand, wie bereits berichtet, in einem online-Format statt. Alle 6 Gruppen (2 x Schüler experimentieren, 4 x Jugend forscht) konnten hier eine Platzierung erreichen, zusätzlich wurden einige Sonderpreise verliehen:

SE, Biologie: Ibrahim Fares: 2. Preis

SE, Chemie: Tom Hermjohannes: 2. Preis + Sonderpreis „natur“ Jahresabonnement

JF, Arbeitswelt: Martje Kornherr, Leonie Schwiers: 3. Preis

JF, Arbeitswelt: Marlene Meyer, Mareike Liebs: 1. Preis + Sonderpreis Energiewende, Landeswettbewerb: Sonderpreis Klimaschutz

JF, Biologie: Timo von Hacht, Eva Janßen, Jan Löffelbein: 2. Preis

JF, Chemie: Tobias Reinert, Fabian Stutzke: 1. Preis + Sonderpreis „Make“ Jahresabonnement,

Landeswettbewerb: 1. Preis + Teilnahme am Bundeswettbewerb

Betreuerpreis: Holger Knerich: Sonderpreis für engagierte Talentförderer

Ein sehr großer Erfolg. Nachdem seit Juni wieder alle Schülerinnen und Schüler im Scenario A unterrichtet werden, konnten die Leistungen auch in einem angemessenen Rahmen gewürdigt werden. Schulleiterin Dagmar Gerding freute sich, den erfolgreichen Jungforscherinnen und Jungforschern persönlich die Urkunden überreichen zu können.

Die Jugend forscht AG im Schuljahr 2020/21: v.l. hinten: Jan, Eva, Timo, Tobias, Fabian, Schulleiterin Dagmar Gerding, Projektbetreuerin Tina Plate; vorn: Projektbetreuer Holger Knerich, Ibrahim, Mareike, Marlene, Martje, Leonie, Tom

Die Erstplatzierten in den jeweiligen Fachgebieten wurden zur Teilnahme am Landeswettbewerb im März eingeladen – wieder online. Auch hier konnten die Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Sulingen überzeugen:

Mareike und Marlene haben mit ihrem Thema „Natriumacetat, ein Stoff für die Zukunft?“ die Jury beeindruckt und den Sonderpreis Klimaschutz im Fachgebiet Arbeitswelt erhalten. Dieser Erfolg ist gerade für uns als Umweltschule wertvoll.

Die „Redox-Flow-Batterie ohne Vanadium“ hat die Jury im Fachgebiet Chemie so sehr überzeugt, dass Fabian Stutzke und Tobias Reinert den 1. Preis erhalten und sich somit für den Bundeswettbewerb Jugend forscht qualifizieren konnten, in dem sie das Land Niedersachsen vertreten durften.

Ein neues Szenario auf den alten Plätzen. Im Mai ging es nach Heilbronn, wieder vom Schreibtischstuhl aus, am Bildschirm zu Hause. Diesmal waren nur die Sieger:innen der 16 Bundesländer anwesend. Ausschließlich Schüler:innen, die sich mit ihren Forschungen etabliert, gegen 9000 Teilnehmer:innen durchgesetzt und schon zweimal auf den nächsten Schritt hingearbeitet hatten. Eine riesige Wissensressource, die wir alle in den kommenden Jahren in dieser komplexen Welt noch mehr zu schätzen lernen. Das war der Gewinn: hier zu sein, wenn auch nur online. Die Sonderpreise und Platzierungen gingen diesmal an Andere, die großartiges geleistet haben.

Von Mittwoch dem 26.05 bis Sonntag den 30.05 wurden Vorträge gehalten für die Jury und Vorträge gehört: von anderen Teilnehmer:innen, die ihre Projekte vorstellten oder auch von Ehemaligen.

So konnte ein sehr spannender Vortrag der Klimaforscherin Dr. Helene Hoffmann gehört werden, welche über ein Jahr in der Antarktis auf der Neumayer-Station III verbracht hat. Sie erzählte von Pinguinen über Messmethoden bis hin zum Essen alles was man über das Leben an diesem entlegenen Ort wissen muss, der im Winter nicht erreichbar ist.

Wie geht es jetzt weiter für Tobias und Fabian? Die Redox-Flow-Batterie wird weiterentwickelt, wobei einige Bauteile dafür aus Kunststoffkomponenten gefräst werden müssen und da noch ein Partner gebraucht wird, der diese Arbeiten in Kooperation mit Ihnen entwickelt. Sobald das geschafft ist werden die chemischen Komponenten untersucht, denn seit Beginn der Forschungsanstrengungen gibt es schon wieder viel neues, was dann ausprobiert werden muss. Es bleibt spannend.

Aber auch für die anderen Jungforscherinnen und Jungforscher am Gymnasium Sulingen geht es weiter. Die AG hat neue Mitglieder gewinnen können und die Arbeit wieder aufgenommen, die Themenfindung hat bereits begonnen. Das Motto der nächsten Wettbewerbsrunde lautet „Zufällig genial?“.