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Endausscheidung zur Internationalen PhysikOlympiade 2010 im Forschungszentrum Jülich - Marcel Ernst Mitglied im Nationalteam

In Physik sind sie Spitze: Fabian Gundlach (München), Andreas Völklein (Regensburg), Marcel Ernst (Sulingen), Simon Buchholz (Unna) und Johannes Rothe (Garmisch-Partenkirchen) vertreten Deutschland bei der 41. Internationalen Physikolympiade 2010 vom 17. bis 25. Juli in Zagreb. Die fünf Oberstufenschüler setzten sich bei der deutschen Endausscheidung im Forschungszentrum Jülich unter 16 Kandidaten durch.

 

Eine Woche mit vier anspruchsvollen experimentellen und theoretischen Klausuren in Physik. Was für einige wie ein Albtraum klingt, war für die 16 Schüler der 4. Runde zur 41. Internationalen Physikolympiade eine spannende Herausforderung, die sie gerne annahmen. Die talentiertesten Physikschüler Deutschlands kamen im Forschungszentrum Jülich zusammen, um unter ihnen die fünf Besten zu finden, die Deutschland im Sommer auf dem internationalen Wettbewerb in Zagreb, Kroatien vertreten werden.

Neben den Klausuren haben die Schüler Gelegenheit gehabt, sich einen Eindruck von der Forschung in Jülich zu verschaffen, an abwechslungsreichen Exkursionen teilzunehmen und ihr Wissen in theoretischen und experimentellen Seminaren zu vertiefen. Abends gab es insbesondere nach den Fachvorträgen lange, angeregte Diskussionen über Physik.

Am Sonntag wurden in einer feierlichen Preisverleihung die fünf Sieger dieser Woche und damit die Mitglieder des Nationalteams im Jülicher Supercomputing Centre gekürt. Prof. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums, würdigte bei der Preisverleihung den Einsatz aller 16 Teilnehmer der Endausscheidung. "Ich hoffe, Sie bleiben der Physik treu. Und wir im Forschungszentrum würden uns natürlich sehr freuen, Sie in einigen Jahren als Nachwuchswissenschaftler wieder begrüßen zu können."

Für Marcel vom Gymnasium Sulingen und die anderen Teammitglieder wird es im Juni zur Vertiefung der experimentellen Fertigkeiten ein Intensivseminar in Heide (Schleswig-Holstein) geben und direkt vor dem Abflug nach Kroatien ist ein abschließendes Training zusammen mit der dänischen Nationalmannschaft in Kiel geplant.
Die Internationale Physikolympiade — kurz IPhO — und das Auswahlverfahren in Deutschland sind Wettbewerbe für physikbegeisterte Jugendliche. Auf internationaler Ebene nehmen jährlich mehr als 80 Länder an der IPhO teil. Der Wettbewerb bietet so frühzeitig die Möglichkeit, auf nationaler und internationaler Ebene fachliche Kontakte zu knüpfen. Der bundesweite Auswahlwettbewerb wird vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) an der Universität Kiel in Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder und mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesforschungsministerium durchgeführt.


Verfasser: Timpke