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Allgemein

Schon zum vierten Mal: Naturwissenschaft für Grundschüler

Seit vier Jahren lädt das Sulinger Gymnasium Viertklässler ein, um unter Anleitung durch Gymnasiasten der Jahrgänge 8 und 9 naturwissenschaftliche Experimente durchzuführen. Etwa 150 Schüler der umliegenden Grundschulen nahmen das Angebot wahr. In Biologie fangen die Grundschüler Pseudoskorpione, Saftkugler, Hundertfüßer und andere Tiere aus der Laubstreu. Sie untersuchen Plankton aus dem Stadtsee, füttern Pantoffeltierchen und messen, wie die Fotosynthese vom Licht abhängt. Im Chemieraum steht das Kohlendioxid und seine Eigenschaften im Mittelpunkt. Und die Physiker untersuchen die Wirkungen des elektrischen Stroms und bauen einen Morseapparat.

Die betreuenden Lehrkräfte am Gymnasium sind immer wieder von der Neugier und dem Interesse der Grundschüler beeindruckt, die an zwei Nachmittagen erkunden können, was auf sie zukommt, wenn sie im Sommer die Schule wechseln. Vielleicht wird ja auch der eine oder andere künftige Forscher zur eingehenderen Beschäftigung mit den Naturwissenschaften angeregt. Natürlich profitieren auch die Schüler des Gymnasiums vom Projekt. Sie müssen die Versuche sicher vorstellen können, sich auf die Grundschüler einstellen und üben so ihre Präsentations- und Kommunikationskompetenz.

Auch im kommenden Schuljahr soll das Projekt in den drei Fächern weitergeführt werden. In der Physik sollen dann Versuche aus dem Bereich Optik im Mittelpunkt stehen. Speziell für die Arbeit mit Grundschülern hat die Stiftung NiedersachsenMetall im Rahmen des Projekts „Physik für helle Köpfe“ dem Gymnasium Sulingen umfangreiches Experimentiermaterial zur Verfügung gestellt. Auch die beiden anderen Fächer wollen ihr Konzept nach vier erfolgreichen Durchgängen überarbeiten.

 

 

Beteiligt waren vom Gymnasium Sulingen folgende Lehrkräfte: Für das Fach Physik: Ulrich Ernst und Dr. Christoph Oelke; für die Fächer Biologie und Chemie: Holger Knerich, Wilhelm Wilhelmi, Dr. Marianne Hasse; zusätzlich für Biologie die Referendare Stefanie Langosch und Dennis Hesse.

Verfasser: Timpke