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Risikobereitschaft belohnt: Traditionelles Schulkonzert des Gymnasiums Sulingen begeisterte das Publikum im Stadttheater Musikalische

Das Schulkonzert des Sulinger Gymnasiums am Dienstagabend im Stadttheater endete mit einem „Grand finale“: Rockband, Chor, Bläser, Tanz AG und Solisten präsentierten „Five Scenes from Transsylvania“ – krönender Abschluss eines Konzerts, das einen unterhaltsamen Querschnitt aller Genres bot.

 „Das Junge Orchester“ gab den Auftakt für das dreistündige Programm: Die Nachwuchsinstrumentalisten des fünften und sechsten Jahrgangs begrüßten das Publikum im voll besetzten Stadttheater mit „Yellow Submarine“, Schüler der höheren Jahrgänge hatten „Let it be“ in ihrem Repertoire. Auch Beatles-Songs steht der orchestrale Klang, den Orchesterleiter Marc-Stefan Thews individuell für die jeweilige Besetzung arrangierte – eine einmalige Polyphonie von Schlagzeug, Akkordeon, Streich-, Holz- und Blechblasinstrumenten.

Rund 145 Schülerinnen und Schüler tummelten sich auf und hinter der Bühne. Neben den schulischen Musikgruppen – Orchester, Chor, Tanz-AGs, Big Band, „Musik erNi“ und Rockband-AG – wagten sich einige Schüler als Solisten oder in kleinen Ensembles auf die Bühne. Fachschaftsleiter Georg Biermann lobte die zahlreichen vielversprechenden Talente für „Mut und Risikobereitschaft“, beides zahle sich am Ende aus.

Auf dem umfangreichen Programm standen klassische Solo- und Orchesterstücke, Rock-Songs, Musical-Melodien und moderne Kompositionen, die nicht die üblichen Hörgewohnheiten bedienen: „Man muss nicht nur Gefälliges bieten, um zu gefallen“, lautet die Devise der Verantwortlichen, die beim 25. Schulkonzert einmal mehr erfuhren, dass sie damit richtig liegen.

Die musikalische Leitung des Konzerts oblag den Musikpädagogen Georg Biermann, Dr. Sven Ehlers, Liga Kravale-Michelsohn, Gabi Steinhausen und Marc-Stefan Thews. Georg Biermann hatte die Gäste eingangs im Namen der Organisatoren und Mitwirkenden begrüßt. Können, Engagement, die Investition von Zeit und die Akzeptanz in der Schulgemeinschaft nannte er als Erfolgskomponenten der Veranstaltungen im letzten Vierteljahrhundert, die sich seit Anbeginn durch ein hohes musikalisches Niveau auszeichneten.

Ebenso traditionell wie das Konzert ist die vorbereitende Freizeit in Hitzacker zwei Wochen zuvor. Erst hier falle die Entscheidung über die Programmgestaltung, sagte Georg Biermann. Ziel sei ein Mix von Solo- und Gemeinschaftsbeiträgen in einem höchstmöglichen Grad an Perfektion.

Das Publikum war begeistert und honorierte die Darbietungen mit herzlichem Applaus. Den Akteuren der „Five Scenes from Transsylvania“ ist die mentale Unterstützung des Publikums beim Abschlusskonzert des vom Rotary-Club Bruchhausen-Vilsen ausgeschriebenen Musikwettbewerbs gewiss. Als Finalisten präsentieren sie ihr Musical-Projekt am 18. Februar in der Endrunde.

Aus der Sulinger Kreiszeitung vom 10.02.2011

Verfasser: Timpke

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