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Mensa am Gymnasium: Arbeiten sind im Zeitplan / Arbeitsgruppe spricht über Mobiliar

Claudia Miklis vom Fachbereich Planung und Bau der Stadt Sulingen schmunzelt: Die Mitglieder des so genannten Arbeitskreises Schule testeten derweil das Mustergestühl. „Die Reise nach Jerusalem“, sagt Miklis. Favorit für die Möblierung der zukünftigen Mensa am Gymnasium Sulingen im Zuge der Beratungen: ein Freischwinger mit einer eckigen Sitzschale. Vertreter des Landkreises, aus Rat und Verwaltung der Stadt Sulingen sowie von Grundschule und Gymnasium sind in dem Arbeitskreis vertreten. Die Kriterien für die Auswahl der Bestuhlung der Mensa sind so unterschiedlich, wie die Herkunft der Arbeitsgruppenmitglieder. Ute Lüßmann, Leiterin des Gymnasiums, wünscht sich stapelbares Gestühl, Annemarie Westrup von der benachbarten Grundschule, zukünftige Mit-Nutzerin der Mensa, spricht sich für eine Rückenlehne mit Ecken aus. „Um gegebenenfalls den Rucksäcken der Schülerinnen und Schüler Halt zu geben.“ Wolfgang Weise, Mitglied im Rat der Stadt Sulingen, bringt die außerschulische Nutzung der Mensa in Erinnerung: „Auf so einem Stuhl sollte man auch schon einmal zwei Stunden sitzen können.“

Begleitet wird der Ortstermin durch Bernd Lange vom Büro „Landwehr und Partner“. „Wir sind minutiös im Zeitplan“, sagt der Architekt. Die Arbeiten am Bauabschnitt I, der Außenfassade, und des Bauabschnittes II, der Verlagerung des Lehrerzimmers, sind zwischenzeitlich abgeschlossen.

Sehr zum Wohlgefallen von Schulleiterin Ute Lüßmann. Teilten sich die gut 80 Lehrkräfte bisher in unterrichtsfreien Zeiten 80 bis 90 Quadratmeter Fläche, sind es jetzt knapp 160.

„Weltenunterschiede“, sagen Sulingens Bürgermeister Harald Knoop und Rolf Wege vom Landkreis Diepholz unisono.

Was im „neuen“ Lehrerzimmer noch fehle, ist das neue Mobiliar. „Wir wollen Qualität, warten deswegen noch gerne ein paar Wochen“, sagt Lüßmann. Schon heute werde das größere Platzangebot von den Lehrkräften „mit Begeisterung“ angenommen – ein Bistrobereich, eine Lounge, Regale, die die Laufwege von den Arbeitsbereichen trennen, auch die etwa 100 abschließbaren Schrankfächer. Lüßmann: „Bisher mussten sich die Kollegen zum Teil Fächer teilen – oder hatten erst gar keins.“ Damit sei es jetzt vorbei.

Harald Knoop als Vertreter der Stadt und Rolf Wege vom Landkreis zeigen sich mit dem Fortschritt der Arbeiten zufrieden. „Auch ein Ergebnis der guten Kooperation zwischen Stadt und Landkreis“, sagt Rolf Wege. 1,5 Millionen Euro steuert die Stadt Sulingen dem Projekt bei.

Bleibt die Frage, für welches Stuhlmodell sich die Arbeitsgruppe am Ende der Zusammenkunft ausgesprochen hat. Eine Antwort wird Harald Knoop in den nächsten Tagen nachliefern. Die Entscheidung fiel schlussendlich hinter verschlossenen Beratungstüren...

Aus der Sulinger Kreiszeitung vom 23.02.2011

Verfasser: Timpke