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Gymnasium zeigt sich als „lebendige Schule“ – Lehrer und Schüler feiern die „Mensa“

„So etwas hat unsere Schule noch nicht gesehen.“ Koordinatorin (und Cheforganisatorin) Hannelore Dietze blickte ins Rund. Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Förderer feierten gemeinsam ein Schulfest. „‚Lebendige Schule‘ könnte das Motto lauten“, formulierte Dietze. Der Mittelpunkt? „Die neue Mensa“, ergänzt Schulleiterin Ute Lüßmann.

Im Mai hatten Landkreis und Stadt den Anbau offiziell an die Schulen übergeben – an die Verantwortlichen des Gymnasiums und an die der benachbarten Grundschule. Kein Wunder, dass sich die Grundschule gestern an dem Programm beteiligte. Dass sich Schülerinnen und Schüler verstehen, verdeutlichte der gemeinsame Projektchor „Klasse! Wir Singen“. „Wir freuen uns beide, deswegen feiern wir gemeinsam“, sagte Schulleiterin Ute Lüßmann. Gäste hatte Lüßmann eingeladen: Rainer Ehlers, ehemaliger Leiter des Fachdienstes Bildung und Service des Landkreises Diepholz, Sulingens Bürgermeister Harald Knoop, Claudia Miklis vom Fachdienst Planung und Bau der Stadt sowie den Architekten Bernd Lange und Ernst-August Windhorst, der den die Planungs- und Baumaßnahme begleitenden Arbeitskreis vertrat. Ute Lüßmann würdigte vor allem das Engagement der Stadt Sulingen um den Bau der Mensa. „Dass sich eine Stadt so um das Wohl einer Schule in Trägerschaft des Landkreises bemüht, ist nicht selbstverständlich“, sagte die Schulleiterin während der Begrüßung. Eröffnet hatte die Feierstunde die Bigband des Gymnasiums Sulingen, die dann dem Projektchor unter der Leitung von Claudia Melcher von der Grundschule die Bühne überlies.

Zu den Musikern zählten unter anderem Nils Mieka (12), Lukas Jost (11), Jan Hauke Mohrmann (11, alle Chor) und Janne Janzen (11, Bigband). Lampenfieber? „Nein“, antwortet das Quartett wie aus einem Mund. „Zumindest nicht vor dem Auftritt.“ Nach ihren Darbietungen wurden die Schüler beim Sponsorenradrennen erwartet. „Wir fahren für die Ungarnhilfe – und die Außenanlagen unserer Schule“, erklärte Kay-Uwe Groth, der das Projekt mit Unterstützung von Joachim Hüsken und Heiner Buschmann von der „Fahrrad-Welt“ betreute. Auch andere Unternehmern unterstützten das Schulfest. „Etwa das Kinderspielparadies ‚Ballorig‘“, erklärte Groth. „Mit Spielgeräten wie der Hüpfburg.“

Die Bestückung der einzelnen Mitmach-Aktionen und Spielstände, unter anderem „Stelzen-Fußball“, Karaoke, Geschicklichkeits-Triathlon, hatten sich die Schülerinnen und Schüler übrigens selbst ausgedacht, kräftig unterstützt von den jeweiligen Lehrkräften. „Auch das gehört zu einer lebendigen Schule“, sagte Hannelore Dietze.

Aus der Sulinger Kreiszeitung vom 17.09.2011

Verfasser: Timpke