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Einmal Berlin und zurück. Eine Klassenfahrt der Extraklasse

Vom 10. bis zum 14. Oktober 2011 begaben sich die Klassen 10a und 10c des Gymnasiums Sulingen gemeinsam mit den begleitenden Lehrern Fred Knispel, Marc Küpker, Sybille Mahrdt-Hehmann und Marc-Stefan Thews auf eine Klassenfahrt in die Hauptstadt Berlin. Neben viel Freizeit, um die Stadt zu erkunden, boten die Lehrkräfte ein interessantes Programm.
So stand ein Besuch des Pergamonmuseums ebenso im Vordergrund wie eine Besichtigung des Technischen Museums. Vor allem das Panorama der griechischen Stadt Pergamon 129 nach Christi des Künstlers Yadegar Asisi fand große Begeisterung.
Die Stadt Berlin als Zeitzeugin der deutsch-deutschen Geschichte bot  nach der deutschen Wiedervereinigung u.a. durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich in das Leben ehemaliger DDR-Bürger, die unter dem SED-Regime gelitten haben, hineinzuversetzen. Geschichte ist immer auch die Geschichte des sogenannten "kleinen Mannes". In einem beeindruckenden Interview, durchgeführt von Herrn Dr. Hüttmann, dem Koordinator zwischen der Stiftung und den Schulen, erzählte Kliewe Juritzka von seinem Leben in der DDR und seinem Entschluss, sein Heimatland zu verlassen. Nach zwei gescheiterten Fluchtversuchen entschied er sich, in das Gefängnis für politische Gefangene zu "gehen", um vom Westen freigekauft zu werden. Nach Überwindung vieler Schwierigkeiten gelang es ihm schließlich, er holte sein Abitur nach und studierte in Westberlin. Heute arbeitet er für die Stiftung, hat sein Leben in einem Buch festgehalten und macht Stadtführungen durch Berlin. Die Schüler erhielten einen Einblick in das Leben eines Menschen, der Berlin dreimal erlebte: zur Zeit der DDR im Osten, nach seiner Flucht im Westen und nun das geeinte Berlin.

Ein weiterer Höhepunkt der Fahrt war die Ausstellung „Topographie des Terrors“ an der Berliner Mauer, welche nicht nur in Kürze die Teilung Deutschlands, sondern auch die Terrorherrschaft der NSDAP in Deutschland zeigte.

Am Tag vor der Abreise wurde der Babelsberger Filmpark besucht, der Einblicke in die Welt von Film und Fernsehen gewährte. Die Stuntshow und das GZSZ-Set erfreuten sich wohl der meisten Besucher.

Abends dann wurde das Musical Yma im Friedrichstadt Palast besucht, welches durch Tanzeinlagen, Akrobatik und origineller Inszenierung beeindruckte. Am meisten erstaunte jedoch der Hauptdarsteller Andreas Renee Swoboda, der wegen seines weiblichen Soprans bis zum Schluss in der Rolle als Frau überzeugte.

Vor der Abreise wurde noch das Gebäude des Reichstags besucht. Nach dem aufschlussreichen Vortrag von Herrn Axel Körig zur politischen Arbeit eines Abgeordneten  und einer Führung durch den Reichstag stand dann die Heimreise an.

Verfasser: Timpke

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