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Erste Schritte in den Beruf - Erwartungen der Praktikanten weitgehend erfüllt – und teils sogar übertroffen

Wie jedes Jahr absolvierten die Schüler der zehnten Klassen des Gymnasiums Sulingen nach den Herbstferien ein Betriebspraktikum. Die Eindrücke, die von den befragten Praktikanten Judith Kappermann, Charlotte Jordanland und Nicole Schmidt gewonnen wurden, waren positiv.

So könnte sich Judith Kappermann, die ihr Praktikum in der Regionaldirektion Sulingen der Kreissparkasse Grafschaft Diepholz absolviert hat, durchaus vorstellen, nach dem Schulabschluss in diesem Berufsfeld zu arbeiten. „Ich habe hier vieles gelernt, was ich auch in meinem späteren Leben gut gebrauchen kann“, sagt die 15-Jährige. Die 16-jährige Nicole Schmidt, die beim Schuhhaus Dreisinger den Berufsalltag erkundet hat, äußert sich zufrieden über das Arbeitsklima: „Ich wurde hier freundlich aufgenommen und habe mich gleich in die Gemeinschaft integriert gefühlt.“ Auf die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in den jeweiligen Berufen wird in allen drei Praktika hingewiesen. Nicole Schmidt wurde vermittelt, dass hinter dem Beruf als Einzelhandelskaufmann sehr viel mehr steckt als nur das Verkaufen der Produkte, denn die Ware muss zuvor sorgfältig ausgewählt, bestellt und sortiert werden.

Im Gegensatz zu Judith Kappermann und Nicole Schmidt könnte sich die 15- jährige Charlotte Jordanland nicht vorstellen, später in einer Apotheke zu arbeiten. Sie hat durch das Praktikum festgestellt, dass sie bei der späteren Jobwahl nicht in das pharmazeutische Arbeitsfeld gehen möchte. So überdenken die Schüler ihre Berufswahlvorstellung durch die Einblicke in die reale Arbeitswelt.

Die Aufgaben der Praktikantinnen waren unterschiedlich: Judith hat konkrete Fragen auf Arbeitszetteln erhalten, wie etwas ein Konto eröffnet wird, und konnte sich an einem Leitfaden in Form eines Laufzettels orientieren, um alle Bereiche der Sparkasse kennen zu lernen. Nicole hingegen wechselte zwischen dem Verkauf und der Büroarbeit und lernte auf diese Weise beide Seiten der Arbeit kennen. Charlotte musste jeden Morgen die neu in der Apotheke eingetroffenen Medikamente alphabetisch sortieren und mischte unter Anleitung von Fachpersonal Salben an. Im Großen und Ganzen ist sie mit ihrem Praktikum zufrieden. Nicoles Erwartungen sind sogar übertroffen worden: „Mir wird hier volles Vertrauen entgegen gebracht.“, sagt die Zehntklässlerin – nicht ohne Stolz.

Alle Artikel der Sonderseite der Sulinger Kreiszeitung (Ausgabe 11.11.2011) zum Betriebspraktikum finden Sie hier.

Die Berichte vom Betriebspraktikum wurden verfasst von Virginia Bergholz, Till Meyhoff und Marie Isabell Kahl, alle 10. Jhg.

Verfasser: Timpke