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Allgemein

Neue Eindrücke im Kontext des Sozialpraktikums im 9. Jg.

Verschiedene persönliche Erfahrungen kennzeichneten die Exkursion  zum Blinden- und Sehbehindertenverband (BVN) nach Hannover. „ Es war spannend einen Fußmarsch aus der Perspektive eines begleiteten Blinden zu erleben“,  meinte Melina. Und Lena: „Wir bekamen so das Gefühl, wie es ist, sich auf die funktionierenden Sinne zu verlassen und auf die begleitende Person.“

Neben der Hilfsmittelausstellung war vor allem die Schule, das Landesbildungszentrum  für Blinde, aufschlussreich. Herrn Baaske, einer der Leiter, hatte sich für uns Zeit genommen. „Die Einblicke in die Schulklassenräume waren interessant. Dort hat jede/r  Schüler/in  ihren eigenen Computer mit einer extra Blindentastatur. Außerdem sind in jedem Klassenzimmer alle möglichen Hilfsmittel zu finden, wie z.B. Geodreieck, Karten. In dem Klassenraum, in den wir hineinschauen durften, gab es auch einen Blindschirm, an dem Schüler, die „nur“ eine starke Sehbehinderung haben, ein Buch darunterlegen und dann die Schrift so groß stellen können, dass sie es auch ohne Sprachhilfe und Extratastatur lesen können,“ so Janas Eindrücke.

Aufmerksam wurden wir von Frau Gronau und Herrn Bartling betreut. Zum Mittagessen waren wir in die dortige Mensa eingeladen worden. Frau Wöbse als Sammlungsbeauftragte hatte für uns Termin und Ablauf  geklärt und uns begleitet. Dafür bedanken wir uns.

Aus der Schülergruppe, die im Herbst freiwillig für den Blindenverein gesammelt hatten, kam „es war gut zu erfahren, wofür man Spenden gesammelt hat und wofür sie verwendet  werden.“

So war der Tag „sehr spannend“,  wie Janis auf der Rückfahrt feststellte. Er diente auch der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen BVN und unserer Schule. 

Heinrich Mohrmann

Verfasser: Timpke