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Neele Oeckermann auf dem MINT-Chemie-Camp Berlin

Als ich nach Berlin aufgebrochen bin, hatte ich noch keine Ahnung, was mich erwarten würde. Nachdem ich kurz vor Mittag im Hotel eingecheckt und einige der anderen Teilnehmer kennengelernt hatte, stand der erste Programmpunkt auf dem Plan: Nach einem Grußwort von Frau Dr. Scheunemann vom Verband der chemischen Industrie haben wir am Institut für Lebensmittelchemie der TU Berlin vom Institutsleiter Dr. Lars Merkel einen Vortrag über das Chemiestudium und Berlin als Studienstandort gehört. Nach einer interessanten und ausgiebig genutzten Fragerunde hat uns Herr Prof. Dr. Nedijlko Budisa seine aktuellen Forschungen aus dem biologisch chemischen Grenzbereich der Genetik zur Frage „Was ist Leben“ präsentiert. Zum Abschluss bekamen wir noch eine kurze Institutsführung.

Nach einen gemeinsamen Abendessen mit Kennenlernen, war der Rest des Abends frei. Am nächsten Morgen sind wir pünktlich um 8:40 aufgebrochen um an der Lise-Meitner-Schule unsere Chemieworkshops zum Azofarbstoff Methylorange zu beginnen. Nach einen kurzen Begrüßung durch Schulleiterin Frau Christiansen sind wir ins zwei Gruppen geteilt worden und haben uns unter Anleitung mit der Synthese (Dr. Arne Günther) oder der Analyse (Dr. Marco Sielaff) von Methylorange beschäftigt. Die Synthese beschreibt die Herstellung des Stoffes, die Analyse die Überprüfung der Reinheit des Stoffes. Nach den Workshops haben wir noch eine Übung zum Thema „soft skills“ (soziale Fähigkeiten, Gruppenarbeiten) durchgeführt. Am Freitag sind wir zur Lise-Meitner-Schule gegangen und haben den jeweils anderen Workshop durchgeführt. Der Freitagabend und späte Nachmittag stand uns zu freien Verfügung, sodass auch noch Zeit blieb Berlin zu erkunden.

Am letzten Morgen, der 02.03., haben wir abschließend in kleinen Gruppen noch einen Vortrag über die vergangenen Tage gehalten, bevor sich alle wieder auf den Heimweg gemacht haben.

Insgesamt haben mir die dreieinhalb Tage in Berlin sehr viel Spaß gemacht. Besonders spannend fand ich die Arbeit im Labor, die in ihrem Umfang weit über die Möglichkeiten des normalen Schulunterrichts hinausging. Ich kann MINT-Camps allen naturwissenschaftlich interessierten Schülern nur weiterempfehlen.

Neele Oeckermann, 11

Verfasser: Timpke