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Allgemein

Reisebericht China

Nach einer anstrengenden Anreise mit einer Flugverspätung von 8 Stunden sind wir, 13 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs und unser Lehrer Lothar Knatz, im Oktober 2013 in Chongqing in Zentralchina gelandet. Die Stadt ist mit 30 Mio. Einwohnern Chinas größte Metropole, und unsere Partnerschule, die Bashu Middle School, hat mehr Schüler als ganz Sulingen Einwohner hat. Schon am Flughafen wurden wir von unseren chinesischen Freunden – die uns im August in Sulingen besucht hatten – mit bunten Plakaten und Blumen empfangen, und in den folgenden Tagen sollten wir reichlich Gelegenheit haben, die Gastfreundschaft der Schule und unserer Gastfamilien zu genießen.

 

In den Familien erlebten wir eine Woche lang die faszinierende chinesische Kultur einschließlich des leckeren Essens im Reich der Mitte, das wir schon bald mit Stäbchen genießen konnten. In dieser Woche haben wir unsere Gastschule kennen gelernt und dort am Unterricht teilgenommen und u.a. einen Crashkurs in Chinesisch, einen Kurzlehrgang in chinesischen Sportarten und eine Teezeremonie erlebt. Außerdem haben wir die Stadt mit ihren Märkten und Einkaufszentren erkundet und auch einen Ausflug zu den Jin Fo Mountains in der Umgebung gemacht - überall von einem Guide der Schule und einem sehr engagierten Fotografen begleitet. Allerdings war der Fotograf nicht der Einzige, der Fotos von unserer Gruppe schoss: Chinesen, die wir vorher noch nie gesehen hatten, haben keine Gelegenheit ausgelassen sich eine Aufnahme von den „exotischen“ Touristen aus Europa zu sichern.

 

Unsere erste Woche in den Familien mit vielen neuen Freundschaften ging viel zu schnell zu Ende, aber schließlich stand auch noch die chinesische Hauptstadt Peking auf unserem Programm. Dort angekommen machten wir uns mit unserem einfachen Hostel in einem interessanten älteren Stadtviertel vertraut, sowie am nächsten Tag mit unserer Reiseführerin Lin. Sie zeigte uns die Verbotene Stadt, den Platz des Himmlischen Friedens, die Große Mauer, das Olympia-Stadion von 2008 und all die anderen Sehenswürdigkeiten der leuchtenden Metropole. Außerdem konnten wir das Nachtleben der Stadt nicht nur im K-TV erleben, sondern auch in Shopping- und Essensmeilen, die von tollen Fleischtaschen bis zur Schlange am Stock alles boten, was man sich vorstellen kann. 

 

Nach fünf tollen Tagen in Běijīng mussten wir dann leider die Heimreise antreten, die dann ganz ohne Pannen verlief. Im Rückblick möchten wir alle uns für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft bei der Bashu Secondary School, dem International Office (Linda, Qiqi and Jenny: thank you so much!) und ganz besonders bei unseren Gastfamilien bedanken - und natürlich auch bei Lin und unserem Busfahrer in Peking! Wir haben einmalige und schöne Erfahrungen in China machen können und wir hoffen, dass dieser Austausch auch in den kommenden Jahren stattfinden kann.

Verfasser: Timpke