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Allgemein

Vorbereitungen auf das Sozialpraktikum: Frau Wöbse und Herr Schilling berichteten vor den 9. Klassen über den Alltag von blinden Menschen

 

„Es ist schon ganz schön kompliziert, mit verbundenen Augen seinen Platz in der Klasse zu finden. Außerdem liegen überall Taschen im Weg“, so die Erkenntnis einer Schülerin einer neunten Klasse. Auch das Schmieren eines Toastbrotes oder das Einschenken von Getränken ist für einen blinden Menschen eine enorme Herausforderung. Diese Erfahrungen machten die Schülerinnen und Schüler, mit denen Herr Schilling kleinere Versuche durchführte, um sich in den Alltag eines Blinden hineinzuversetzen.

Im Rahmen der Vorbereitung auf das Sozialpraktikum war Herr Schilling aus Bremen mit seinem Blindenhund Merlin ins Gymnasium gekommen. Er wurde von Frau Wöbse, der Beauftragten des Blindenvereins Niedersachsen in unserer Region, begleitet und berichtete den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs aus seinem Alltag: von Problemen und Schwierigkeiten, aber auch von technischen Hilfsmitteln, die ihm ein selbstständiges Leben ermöglichen.

Einige Schülerinnen und Schüler meldeten sich, um sich an der „Sammelwoche für die Blinden“ zu beteiligen. Sie werden in Wohnortnähe unter Vorlage einer Berechtigung um eine Spende bitten. Viele notwendige Hilfsmittel werden nämlich nicht von der Krankenkasse übernommen.

Verfasser: Timpke