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Dorothea Sträßner und Daniel Marx nahmen am Stipendiatenkurs des MNU im Deutschen Museum für Naturwissenschaften und Technik in München teil

Dorothea Sträßner und Daniel Marx nahmen vom 11. bis 15. November am Stipendiatenkurs des MNU im Deutschen Museum für Naturwissenschaften und Technik in München teil:

Am Montag fuhren wir nach München, wo wir uns als erstes im Kerschensteiner Kolleg einquartierten. Das Kolleg ist eine Unterkunft für Schüler, Studenten und Wissenschaftler, die im Deutschen Museum einen mehrtägigen Studienaufenthalt verbringen. Während unseres Aufenthalts durften wir viele Kurse und Vorträge besuchen, von denen wir hier nur auf die Highlights eingehen werden.

Den Dienstagvormittag verbrachten wir im Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik im Forschungszentrum Garching. Dort wurden uns Grundlagen der Astrophysik und verschiedene Weltraumteleskope anschaulich erklärt.

Sowohl am Mittwochnachmittag als auch am Donnerstagvormittag besuchten wir in zwei Gruppen den Kurs „Was ist passiert?“ im TUMLab. Dies ist eine Außenstelle der Technischen Universität München im Deutschen Museum, in der verschiedene naturwissenschaftliche Kurse für Schüler angeboten werden. In unserem Fall ging es um Kriminaltechnik. Wir erhielten Beweisstücke eines Todesfalls, die wir chemisch analysierten und so den Hergang rekonstruierten.

Am Donnerstagnachmittag fand eine Vorführung an Licht- und Elektronenmikroskopen statt, in der uns die Geschichte der Mikroskopie und das Potenzial der Bionik nahegebracht wurden. So liefern etwa pflanzliche Einzeller die Grundlage dafür, dass wir Menschen irgendwann in der Lage sein werden, amputierte Gliedmaßen nachwachsen zu lassen. Außerdem hatten wir auch oft freie Zeit im Museum, um für die Studienarbeit, die jeder der 28 Teilnehmer und Teilnehmerinnen anfertigen soll, zu recherchieren.

Trotz des intensiven Aufenthaltes im Museum konnten wir nur einen Bruchteil der umfangreichen Ausstellung besuchen. Das Deutsche Museum besticht zum einen mit seinen vielen einzigartigen und zum Teil sogar funktionsfähigen Ausstellungsstücken, wie etwa den Dampfmaschinen oder den Faraday’schen Käfig, und zum anderen durch seine qualifizierten, mitreißenden Guides. Wir hätten z.B. nie gedacht, dass Mikroskopie so hochspannend sein kann.

Neben den wissenschaftlichen Seiten Münchens blieb natürlich noch genügend Zeit, die Stadt mit den anderen Jugendlichen touristisch und kulinarisch zu erleben.

Verfasser: Timpke